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Gasbetriebener Kleinwagen explodiert nach Frontalcrash - Fahrer verbrennt

08.04.2010 | 00:00 Uhr | ID: 1167

Ort: NDS / Melle / Sondermühlen

Gasbetriebener Kleinwagen explodiert nach Frontalcrash - Fahrer verbrennt

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Borgholzhausener Straße in Melle-Eickholt ist am Donnerstagmorgen ein 41-jähriger Mann aus Melle tödlich verletzt worden. Auf gerader Strecke war es etwa in Höhe der Abzweigung zur Schlochterner Straße zu der Kollision gekommen, nachdem der Daewoo des Mannes, der in Richtung Küingdorf fuhr, aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Der 64-jährige Fahrer eines entgegen kommenden Lkw versuchte noch durch ein Brems- und Ausweichmanöver einen Zusammenstoß zu vermeiden, dennoch prallte der Pkw frontal gegen das Führerhaus. Die Zugmaschine rutschte schwer beschädigt in den Straßengraben, der Fahrer blieb, bis auf einen leichten Schock, aber unverletzt. Der Daewoo prallte nach der Kollision etwa 25 Meter zurück und blieb mittig auf der Fahrbahn stehen. Unmittelbar nach dem Aufprall gab es allerdings eine Explosion am Pkw und das Auto ging sofort in Flammen auf. Auch anschließend kam es noch mehrfach zu Explosionen. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand der Daewoo bereits vollständig in Flammen und der Fahrer war schon bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Verstorbenen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um den 41-jährigen Halter des Pkw. Bei dem Daewoo handelte es sich um einen Pkw mit bivalentem Antrieb, das heißt, er verfügte über einen Benzintank und einen Tank für Flüssiggas. Offenbar ist der Gastank aber nicht explodiert, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern erst später kontrolliert geleert worden.

(Quelle: Polizei)