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Vereine wollen Maßnahmen ergreifen, um der zunehmenden Gewaltbereitschaft aus der Fanszene entgegenzuwirken - Suche nach den Ursachen - 5000 Euro Belohnung ausgesetzt

13.09.2011 | 15:00 Uhr | ID: 1649

Ort: NDS / Osnabrück - Osnatel Arena

Sprengstoffexplosion beim Spiel Osnabrück - Münster

Vereine wollen Maßnahmen ergreifen, um der zunehmenden Gewaltbereitschaft aus der Fanszene entgegenzuwirken - Suche nach den Ursachen - 5000 Euro Belohnung ausgesetzt

Leiter Polizeiinspektion Osnabrück, Michael Maßmann: „Wäre dieser Sprengkörper nicht am Boden sondern in der Luft explodiert hatte es mehr Schwerverletzte oder sogar Tote geben können!“
Carsten Gockel, Geschäftsführer SC Preußen Münster: „Diese Gewalttaten sprengen jegliche Dimensionen von dem was wir bisher gesehen haben“

In einem sind sich alle einig: So etwas soll es nie wieder geben! Aber wie soll es umgesetzt werden?
In einem Pressegespräch stellen Vertreter der Vereine aus Osnabrück und Münster sowie der Polizei ihre Zwischenergebnisse vor. Unklar ist bisher noch immer, wer den Sprengkörper auf welchem Wege ins Stadion gebracht hat. Die Auswirkungen der Explosion werden von allen Anwesenden als Gewalttat gegen die Fans und eingesetzten Polizeibeamten angesehen. Mehrere der eingesetzten Beamten sind noch immer nicht dienstfähig. Die Polizei hat große Mengen Videomaterial zur Auswertung bekommen. Nicht nur durch die Überwachungskameras im Stadion, sondern auch private Filme und die Aufzeichnungen der Medien sollen den Ermittlern helfen, die Täter zu finden. Das braucht jedoch Zeit, so der Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück.
Die beiden Vereine haben mittlerweile eine Geldsumme von zusammen 5000 Euro bereitgestellt, mit der Hinweise die zum Ergreifen der Täter belohnt werden sollen.
Die Vereinsführung des SC Preußen Münster hat sofort reagiert.  Bereits beim nächsten Spiel werden betrunkene sowie Fans die den Anschein erwecken sich vermummen zu wollen, draußen bleiben müssen. Ein ganzer Stadionblock wird gesperrt, in dem sonst besonders auffällige Fans untergebracht wurden. In Osnabrück ist man noch auf der Suche nach Ursachen. Es werden Möglichkeiten gesucht, wie der Sprengsatz ins Stadion gekommen ist, um anschließend die Sicherheitslücken zu schließen. Polizei und Verein arbeiten eng zusammen, um eine ähnliche Tat nicht noch einmal zuzulassen.



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