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Feuer im Kinderhof - Großes Aufgebot an Rettungs- und Feuerwehrkräften - Obergeschoss unbewohnbar

24.09.2011 | 18:15 Uhr | ID: 1684

Ort: NDS / Ostercappeln / Vennermoor / LK Osnabrück

Feuer im Kinderhof - Großes Aufgebot an Rettungs- und Feuerwehrkräften - Obergeschoss unbewohnbar

Am Samstagabend wurde der Feuerwehr ein Zimmerbrand im Kinderhof in Vennermoor gemeldet. Mit mehreren Ortsfeuerwehren wurde der Brand bekämpft. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Um 18.13 Uhr wurde Alarm für die Ortsfeuerwehr Venne mit der Meldung "Zimmerbrand, Vördener Straße" ausgelöst. Da es sich bei dem Gebäude um eine pädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche handelte, wurden zusätzlich die Ortsfeuerwehren Hunteburg und Schwagstorf alarmiert. Beim Eintreffen war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach bemerkbar. Von den Betreuern wurde gemeldet, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. So konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Unter Atemschutz drangen Feuerwehrkräfte in das Obergeschoss vor, um den Löschangriff vorzunehmen. Für den Außenangriff musste die Dachhaut geöffnet werden. Dachziegel wurden entfernt. Da es in der Nähe keine Hydranten zur Löschwasserversorgung gab, wurden zusätzlich Tanklöschfahrzeuge aus Bramsche und Ostercappeln angefordert. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz konnte der Brand, der sich vom Zimmer im ersten Obergeschoss aus auf das Dach ausgebreitet hatte, gelöscht werden. Sowohl von innen aus auch vom Korb der Drehleiter aus Bramsche wurde mit Wärmebildkameras nach Glutnestern gesucht. Die Kinder und Jugendlichen blieben unverletzt. Zur Betreuung wurden zwei Schnelleinsatzgruppen angefordert. Die Bewohner wurden von der Brandstelle weggeführt. Sie wurden in einem nahe gelegenen Wohnheim des gleichen Trägers untergebracht, da die Zimmer im ersten Obergeschoss nicht mehr bewohnbar sind. Nach Angaben der Polizei befanden sich zur Brandzeit 10 Personen im Gebäude. Der Brand wurde durch jugendliche Bewohner entdeckt und an zwei Betreuer gemeldet. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Tatortgruppe der Polizei aus Osnabrück aufgenommen. Schaden entstand an ca. 15 Quadratmetern Dachhaut und zwei Dachfenstern. Weitere 25 Quadratmeter wurden durch Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen.



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