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Verfolgungsfahrt endet nach 30 Kilometer im Graben - Fahrer geflüchtet

17.04.2011 | 00:00 Uhr | ID: 1749

Ort: NDS / Quakenbrück u.Cloppenburg

Verfolgungsfahrt endet nach 30 Kilometer im Graben - Fahrer geflüchtet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 02:40 Uhr, lieferten vier junge Männer eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Diese begann in Quakenbrück, als ein Pkw mit quitschenden Reifen vom Gelände einer Tankstelle fuhr und hierbei einer zivilen Polizeistreife auffiel. Nachdem der Fahrer mit der beleuchteten Anhaltekelle ein Haltezeichen der Polizei bekam, versuchte er, sich mit überhöhter Geschwindigkeit der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Mit fast 200 km/h fuhr der mit vier Personen besetzter Pkw über die B 68 in Richtung Essen (Oldenburg) und von da weiter in Richtung Cloppenburg. An der Kreuzung B 68/B 213 verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über den Pkw, touchierte zunächst einen Ampelmast und schleuderte über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben. Unmittelbar nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen war, versuchen die Fahrzeuginsassen trotz ihrer unfallbedingten Verletzungen zu fliehen. Bis auf den Fahrer konnten jedoch alle Insassen von der Polizei vor Ort festgehalten werden. Die Suche nach dem Fahrer verlief trotz des Einsatzes eines Hubschraubers mit einer Wärmebildkamera zunächst negativ. Dieser konnte jedoch einige Stunden später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Eine Beeinflussung des Fahrers durch Alkohol- und Drogen konnte mittels eines freiwilligen Atemalkoholtests bzw. eines Drogenvortests ausgeschlossen werden. Als Gründe für die Flucht gab er den abgelaufenen TÜV und die verpasste Zahlung des letzten Versicherungsbeitrages an.

(Quelle: Polizei)