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Prozessauftakt: Mann soll Ex-Frau Kehle durchgeschnitten haben

06.04.2011 | 00:00 Uhr | ID: 1824

Ort: NDS / Osnabrück

Prozessauftakt: Mann soll Ex-Frau Kehle durchgeschnitten haben

Ab dem heutigen Mittwoch muss sich ein 47-jähriger Mann vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Ex-Frau brutal ermordet zu haben. Der Fall machte im Oktober vergangenen Jahres große Schlagzeilen: Der Angeklagte und die Getötete waren lange Jahre verheiratet. Nach mehrmaligen Trennungen und Versöhnungen verließ die Ehefrau den Angeklagten Mitte Oktober 2010 endgültig. Der Angeklagte habe die Trennung nicht akzeptiert, er soll ihr immer wieder nachgestellt haben, so die Staatsanwaltschaft.

Die Ermittler werfen dem 47-Jährigen vor, seine Frau aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. In einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft heißt es: „Er soll von der Vorstellung geleitet worden sein, dass, wenn er seine Frau nicht haben könne, auch kein anderer sie haben solle. Zur Durchführung seiner Tat soll er sich ein scharfes Messer besorgt und am Morgen des 26. Oktober 2010 seiner Frau vor ihrer Wohnung in Georgsmarienhütte aufgelauert haben. Als diese früh morgens das Haus verließ und zu ihrem PKW ging, soll der Angeklagte aus seinem Versteck gestürmt sein und von hinten kommend auf sie eingeschlagen haben. Zunächst soll es dem Opfer noch gelungen sein, sich auf den Fahrersitz ihres Fahrzeuges zu flüchten. Der Angeklagten soll jedoch, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, sodann vom Beifahrersitz auf sein Opfer eingeschlagen und eingestochen haben. Nachdem die schwerverletzte Frau aus dem Fahrzeug gefallen sei, soll der Angeklagte von hinten an seine Frau herangetreten sein und ihr mit dem Messer den tödlichen Schnitt in den Hals versetzt haben. Aufgrund dieser Verletzungen verblutete die Ehefrau.“ Sieben Zeugen und zwei Sachverständige sollen am ersten Verhandlungstag aussagen. Laut Staatsanwaltschaft treten die beiden erwachsenen Kinder in dem Prozess als Nebenkläger auf.



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