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Gasflasche löst Explosion in Einfamilienhaus aus – Front regelrecht weggerissen

28.02.2011 | 00:00 Uhr | ID: 1834

Ort: NDS / Vechta

Gasflasche löst Explosion in Einfamilienhaus aus – Front regelrecht weggerissen

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus wurden am Montagnachmittag in Vechta, Dersastraße, drei Personen verletzt. Zum Unglückszeitpunkt gegen 15.22 Uhr hielten sich in dem Wohnhaus fünf Personen auf, davon zwei Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren. Der 42-Jähriger Familienvater erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen flog ihn zu einer Klinik nach Hannover. Die 35-Jährige Ehefrau sowie die Großmutter, die sich am Montag in diesem Haus aufhielt, wurden leicht verletzt und im Krankenhaus Vechta behandelt. Beide Kinder blieben unverletzt. Nachbarn und Einsatzkräfte (KIT des MHD) kümmerten sich um die Kinder.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei handelte es wahrscheinlich um eine Gasexplosion, wobei das öffentliche Gasnetz nicht betroffen ist.

Die Einsatzkräften fanden in dem Wohnhaus eine Gasflasche. Die genaueren Unglücksumstände müssen noch ermittelt werden.

Das Wohnhaus an der Dersastraße in Vechta ist nicht mehr bewohnbar. Die vordere Giebelwand ist komplett herausgebrochen. Die Schadenshöhe wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Am Einsatz beteiligt waren der Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber, zwei Notärzten und vier Rettungswagen, die Feuerwehr Vechta mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften, die Polizei Vechta mit zehn Einsatzkräften, Bedienstete der Stadt Vechta und Bedienstete der EWE. Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat dieses Unglück aufgenommen. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet und darf nicht betreten werden. Daher ließ der Bauhof der Stadt Vechta Absperrgerät aufbauen.

[Quelle: Polizei]

 

Nachmeldung der Polizei am 01.03.2011:

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus in Vechta am Montagnachmittag gehen die Ermittler nicht davon aus, dass diese Explosion vorsätzlich herbeigeführt wurde. Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt wird als mögliche Unglücksursache angenommen. Ausströmendes Gas aus einer Gasflasche hatte sich entzündet und zu dieser Explosion geführt. Nach den ersten Ermittlungen von Sachverständigen der Polizei ist dieses Gas aus einer 11-Kilogramm-Gasflasche, die sich im Haus befand, entwichen.

Die Polizei hat diese Gasflasche sichergestellt und lässt sie durch einen Gutachter untersuchen. Der schwerverletzte 42-jährige Familienvater wird in der MHH (Hannover) intensivmedizinisch behandelt. Es besteht nach wie vor für ihn Lebensgefahr. Die beiden verletzten Frauen im Alter von 35 und 62 Jahren konnten schon am Montagabend das Krankenhaus verlassen. Zwei Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren blieben unverletzt.

 



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