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Kontrollen im Rahmen des Konzeptes „Gewalt bleibt draußen“ - Polizei zeigt Präsenz und befragt Bürger nach Sicherheitsempfinden

11.12.2011 | 23:00 Uhr | ID: 2041

Ort: NDS / Osnabrück

Aktion kommt gut an

Kontrollen im Rahmen des Konzeptes „Gewalt bleibt draußen“ - Polizei zeigt Präsenz und befragt Bürger nach Sicherheitsempfinden

Im Rahmen des Konzeptes „Gewalt bleibt draußen“ führten Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück in der  Nacht zum Sonntag verstärkt Kontrollen in der Stadt durch. Neben den Haus- und Aufenthaltsverboten sind diese Kontrollen ein Bestandteil des Konzeptes zur Senkung der Rohheitsdelikte in und um Osnabrücker Gastronomiebetriebe. Es sind zwei Aufenthaltsverbote aufgrund von entsprechenden Straftaten von der Polizei ausgesprochen worden. Diese Verbote untersagen es den davon betroffenen Personen sechs festgelegte Bereiche um Osnabrücker Gastronomiebetriebe an Freitagen und Samstagen sowie an den Tagen vor Feiertagen von 20.00 bis 08.00 Uhr zu betreten. Vier weitere Verbote werden derzeit geprüft und zwei befinden sich in der so genannten Anhörungsphase. Eine Person, gegen die ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen werden soll, dass sich allerdings noch in der Anhörung befindet, wurde bei den Kontrollen von Polizisten angetroffen und überprüft. Sie wird beschuldigt zwei Körperverletzungen begangen zu haben und wurde vorsorglich zur Friedlichkeit ermahnt. Die Polizei achtete aber nicht nur auf mögliche aggressive Personen von denen Gewalt ausgehen kann. Es wurden auch mehrere Betriebe aufgesucht. Bei einer Diskothek am Fürstenauer Weg, gegen 01.10 Uhr,  wurden von einzelnen Besuchern Ausweise kontrolliert. Es bestand der Verdacht , dass es sich um Jugendliche handelt. Die Polizei traf auf zwei 17jährige, die mit den nächsten Bus nach Hause fuhren. Weitere Minderjährige, die sich dort nicht mehr aufhalten durften, wurden in der Diskothek nicht festgestellt. Einen 16jährigen leicht alkoholisierten Jugendlichen trafen die Beamten hingegen um 01.45 Uhr  in einer Diskothek am Güterbahnhof an. Bei Überprüfungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz stellten die Beamten bei einem Verdächtigen 10 Konsumeineiten Amphetamine und sechs Konsumeinheiten Marihuana sicher. Den polizeilich bekannten Mann erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Handelns mit Betäubungsmitteln. Zudem wurden gegen vier weitere Personen Strafverfahren wegen Drogenverstößen eingeleitet. Überwiegend positiv auf die Polizeipräsenz reagierten Fahrgäste, die am Adolf-Reichwein-Platz auf den Late-Night-Bus warteten und von Polizisten angesprochen wurden. Das gemeinsame Konzept der Gastronomiebetreiber und der Polizeiinspektion Osnabrück war vielen Befragten bekannt. Die Initiative wurde von den vor allem jungen Menschen, sehr begrüßt.



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