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Schornsteinbrand erfordert sorgsames Vorgehen

01.02.2011 | 19:15 Uhr | ID: 2253

Ort: NDS / Lockhausen / LK Osnabrück

Schornsteinbrand erfordert sorgsames Vorgehen

Was hier wie ein herrliches Feuerwerk aussah, war der Anlass für einen Einsatz der Feuerwehren Lockhausen, Harpenfeld und Bad Essen um 19.15 Uhr. Der Schornstein eines alten Fachwerkhauses in der Karlstraße im Bad Essener Ortsteil Lockhausen brannte. Etwa zwei Meter hoch schlugen Funken aus dem Schornstein. Sofort wurde vorsorglich die Wasserversorgung aufgebaut. Allerdings nicht, um den Brand zu löschen, sondern als Sicherungsmaßnahme für dem Fall, dass durch den Funkenflug oder die enorme Hitzeentwicklung Gebäudeteile in Brand geraten würden. Einsatzleiter Dieter Bexter und Jens Wagener, der gleichzeitig Feuerwehrmann und Schornsteinfegermeister ist, erklärten, dass ein Schornsteinbrand niemals mit Wasser gelöscht werden darf. Durch die schlagartige Ausbreitung des Wasserdampfes würde der Schornstein in Stücke zerbersten. Es blieb also nur die Möglichkeit, den Kamin zu kehren und kontrolliert ausbrennen zu lassen. Mit Hilfe der aus Bad Essen nachgeforderten Drehleiter konnte der Schornstein von oben gekehrt werden. Zum Glück wurde das alte Fachwerkhaus nicht beschädigt. Vor einem erneuten Anheizen ist allerdings bei Tage eine Kontrolle der gesamten Feuerstätte durch den Bezirksschornsteinfegermeister erforderlich.



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