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Feuerwehr musste zweimal zum Brand ausrücken

29.11.2010 | 00:00 Uhr | ID: 2501

Ort: NDS / Nortrup / LK Osnabrück

Feuerwehr musste zweimal zum Brand ausrücken

Das hätten die Nortruper Feuerwehrleute am Montagmorgen nach dem Abschluss eines Schornsteinbrandes nicht gedacht, dass sie kurz nach 10 Uhr erneut vor dem Zweifamilienhaus an der Badberger Straße standen. Wie kam es dazu? Um 5.30 Uhr wurde die Feuerwehr Nortrup zu einem Schornsteinbrand gerufen. Beim Eintreffen schlugen die Flammen schon aus dem Schornsteinkopf über dem Dach. Der Schwiegervater , er wohnt mit seiner Frau in einer Haushälfte des Zweifamilienhauses, hatte Brandgeruch wahrgenommen und die in der zweiten Hälfte schlafende fünfköpfige Familie geweckt. Tochter 36, Schwiegersohn 47, und drei Kinder im Alter von 8,11, und 13 Jahren. Sofort wurde der Notruf 112 abgesetzt und die Personen verließen das Haus. Trupps unter schweren Atemschutz machten sich Zugang zu dem mittlerweile stark verqualmten Dachboden um den Schornstein zu kontrollieren. Unterdessen reinigte der mitalarmierte Schornsteinfegermeister mit Hilfe der in Stellung gebrachten Drehleiter von Oben den Kamin . Danach wurde die herunterfallende Glut entnommen und ins Freie gebracht. Nachdem noch einmal alles Überprüft war, gab es Entwarnung und die Wehr rückte wieder ein. Laut Aussage des Hausbesitzers war dann auch alles in Ordnung. Bis dann der 8 - jährigen Moritz, er spielte im Obergeschoss in seinem Zimmer, den Eltern Berichtet, dass es aus der Zwischendecke erneut qualmt und knistert. Schnell schaute sein Vater nach und stellte einen erneuten Brand fest. Ihm schlugen schon Flammen aus der Zwischendecke entgegen. Mit zwei Pulverlöschen konnte er den Brand bis zum Eintreffen der Wiederum alarmierten Feuerwehr in Schacht halten. Die Einsatzkräfte öffneten diesmal nicht nur die Decke sondern auch die in Leichbauweise gefertigte Verkleidung des Schornsteines im Ankleideraum des Obergeschoßes. Schnell wurde entdeckt das sich das Feuer schon in der Balkenlage und Glaswolle gefressen hatte. Schuld daran war ein mit dünnen Blech verschlossener Ofenrohranschluss der hinter der Verkleidung nicht Sichtbar war. Es hielt die enorme Hitze nicht Stand Mit wenig Wasser konnten die Einsatzkräfte die Flammen löschen. Die Verkleidung war schon beim Einzug vorhanden, so die Mutter. Mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Quakenbrück konnte dann ein endgültiges aus des Feuers bestätigt werden. Nur durch die schnelle Entdeckung der Brände und den gezielte Einsatz der Nortruper Wehr konnten hohe Werte gerettet. Der vorsorglich alarmierte Rettungswagen aus Quakenbrück kam nicht zum Einsatz. Die Polizei nahm das Geschehen auf.



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