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45 Kg Blindgänger am Flugplatz gefunden - Erster Verdachtspunkt gleich ein Volltreffer - Insgesamt 5 Bomben entschärft und abtransportiert!

24.04.2012 | 16:00 Uhr | ID: 2798

Ort: NDS / Nordhorn-Klausheide / Grafschaft Bentheim

Erfolgreiche Bombensuche am Flugplatz "Nordhorn-Range"

45 Kg Blindgänger am Flugplatz gefunden - Erster Verdachtspunkt gleich ein Volltreffer - Insgesamt 5 Bomben entschärft und abtransportiert!

Im Bereich des Flugplatzes "Nordhorn-Range" wurde am Nachmittag eine 45-kg Bombe gefunden. Eine Kampfmittelbergungsgruppe war im Umkreis des Flugplatzes mit Metallsuchgeräten im Einsatz und hat mögliche Orte an denen größere Metallgegenstände unter der Erde liegen mit Holzpflöcken markiert. Heute wurde der erste Verdachtspunkt näher untersucht. Volltreffer! Um 19 Uhr wurde ein 1000 Meter Evakuierungsradius rund um den Blindgänger eingerichtet. Die Entschärfung erfolgte planmäßig gegen 19 Uhr. Die nahegelegene Bundesstraße 213 (Nordhorn-Lingen) musste für diesen Zeitraum voll gesperrt werden. Zusätzlich fanden die Experten gleich noch 4 weitere Brandbomben. Brandbomben werden aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung in speziellen Behältern abtransportiert. Damit es nicht zu einem unkontrollierten Brand kommen kann, werden sie luftdicht, in Behältern mit reduziertem Sauerstoffgehalt abtransportiert. Die Entschärfung der 45-Kg-Bombe verlief erfolgreich. Nach bereits 15 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Die 5 Sprengkörper sind nun sicher vom Gelände abtransportiert. Sprengmeister Mohr ist sich sicher das hier noch weitere Blindgänger in der Erde auf ihn warten.

Pressemitteilung der Polizei: Nordhorn – Amerikanische Fliegerbombe entschärft
Am Dienstag gegen 13.40 Uhr wurde durch einen privaten Kampfmittelbergungsdienst aufgrund einer anstehenden Bebauung im Ortsteil Klausheide in der Ernst-Heinkel-Straße im Industriegebiet unweit des Flugplatzes eine 45 Kilo schwere Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Bei dem Gelände handelte es sich um einen ehemaligen Flugplatz aus dem 2. Weltkrieg. Bei der Bombe handelt es sich um eine amerikanische Fliegerbombe mit etwa 25 Kilo Sprengstoff. Durch den privaten Bergungsdienst wurde daraufhin der Niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen. Da eine Entschärfung der Bombe vor Ort möglich war, wurde um 19.00 Uhr im Umkreis von etwa 1000 Metern einige Häuser und Industriebetriebe sowie der Flugplatz evakuiert und die Bundesstraße 213 im Bereich Klausheide gesperrt. Die Evakuierung konnte etwa 10 Minuten später, nach erfolgreicher Entschärfung wieder aufgehoben werden.



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