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29.04.2012 | 12:00 Uhr | ID: 2807

Ort: NRW / Ibbenbüren / LK Steinfurt

Delegiertensitzung "Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe"

"Hier hilft nicht einer dem anderen und der wieder ihm; vielmehr hilft jeder sich selbst und hilft dadurch dem andern, sich selbst zu helfen." ( Michael Lukas Möller )

Der Verein "Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe" hatte an diesem Wochenende seine Delegiertenkonferenz im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren. Der bundesweit agierende Verein mit 800 einzelnen Gruppen hatten sich Ibbenbüren ausgesucht, da der aus NRW stammende Bundesvorsitzende Rolf Schmidt verabschiedet wurde. 15 Jahre war er Vorsitzender der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. Der Verein kümmert sich nicht nur um Alkohol und Drogenabhängige. Immer stärker treten auch andere Süchte in den Focus. Ob Spielsucht oder auch Internetsucht sind die neuen Herausforderungen. Ein Ausspruch von Michael Lukas Möller haben sie sich auf ihre Fahne geschrieben: "Hier hilft nicht einer dem anderen und der wieder ihm; vielmehr hilft jeder sich selbst und hilft dadurch dem andern, sich selbst zu helfen." Die Mitglieder der Freundeskreise, sind Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, nach teilweise langen leidvollen Erfahrungen in und mit der Sucht ein neues Leben ohne Sucht zu beginnen und zu führen. Es sind Selbstbetroffene, Angehörige und Interessenten, die sich in Selbsthilfegruppen zusammengefunden haben und sich regelmäßig zu Gesprächen, Austausch von Erfahrungen und Selbstmotivation treffen. Hilfe zur Selbsthilfe ist das oberste Ziel der Sebsthilfegruppen, um dadurch gestärkt in Zukunft ein Leben ohne Suchtmittel zu führen zu können.  Es sind Männer und Frauen aller Altersklassen, gesellschaftlicher Schichten und Herkunft, die in den Freundeskreisen im vertrauensvollen Umgang miteinander Kraft und Stabilität für ihre Probleme finden. Das Feiern kommt aber trotzdem nicht zu kurz. Regelmäßig gibt es Karnevalssitzungen in Ibbenbüren und auch an diesem Wochenende wurde getanzt und geklatscht. Ein buntes Programm am Samstag Abend zur Verabschiedung des scheidenden Vorsitzenden war ein weiterer Beweis wie schön das Leben sein kann, wenn man gelernt hat, mit seiner Sucht umzugehen.



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