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Einfamilienhaus ausgebrannt - Bewohner verletzt

26.10.2010 | 23:22 Uhr | ID: 3198

Ort: NDS / Meppen / LK Emsland

Einfamilienhaus ausgebrannt - Bewohner verletzt

Nur noch mit Schlafanzügen bekleidet konnte sich in der Nacht zum Mittwoch ein älteres Ehepaar aus dem völlig verqualmten und in Teilbereichen lichterloh brennenden Wohnhaus an der Clemensstrasse in der Meppener Neustadt retten. Um 23.22 Uhr lief der Notruf 112 eines Nachbarn auf. Bereits 8 Minuten später traf das erste Einsatzfahrzeug vor Ort ein, als die Flammen bereits meterhoch aus einem massiven Anbau auf der Gebäuderückseite des Einfamilienhauses schlugen. Während DRK-Rettungsassistenten das geschockte 75 jährige Ehepaar betreute und zusammen mit Polizeibeamten die unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser evakuierten, nahmen erste Löschkräfte drei Wasserrohre im Innen-und Aussenangriff zur direkten Brandbekämpfung vor. Weitere Wasserstrahlrohre mussten im Garten des Nachbarhauses vorgenommen werden, da eine Holzsichtschutzwand und gelagertes Kaminholz ebenso wie der Winter-garten des betroffenen Hauses lichterloh brannten. Die geschockten Nachbarn, darunter vier Kinder wurden von Anwohnern einer Seitenstrasse aufgenommen und versorgt. Vorsorglich brachte der Rettungswagen das betroffene Ehepaar mit leichten Rauchgasvergiftungen und Platzwunden ins Krankenhaus. Vorsorglich rief die Einsatzleitung auch eine Löschgruppe der benachbarten Feuerwehr Haselünne mit Atemschutzgeräteträgern zur Hilfe. Nach ersten Angaben der Einsatzleitung vor Ort, soll der Brand in dem Hauswirtschaftsraum im Anbau entstanden sein und sich von dort durch offen stehende Türen rasend schnell ausgebreitet haben. Da in dem Gebäude keine Rauchwarnmelder montiert waren, grenzt es an ein Wunder, so ein Feuerwehr-Fachmann, das die Ehefrau noch gerade rechtzeitig beim zu Bett gehen durch Geräusche aufgeschreckt wurde und so das Haus fast unversehrt verlassen konnte. Durch giftigen Brandrauch und die enorme Hitzestrahlung im Wohnhaus wurde es komplett unbewohnbar und muss grundsaniert werden. Polizei und Feuerwehreinsatzleitung sperrten das Gebäude . Der Sachschaden soll nach ersten Schätzungen bei 150 000 Euro liegen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten nach Aufräum-und Reinigungsarbeiten gegen 03:30 Uhr den Einsatz beenden.
(Quelle: Feuerwehr Meppen)



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