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Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

28.09.2010 | 00:00 Uhr | ID: 3381

Ort: NDS / Osnabrück

Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

Angriffe gegen Polizisten sind heute leider keine Seltenheit mehr. Die Respektlosigkeit gegenüber der Ordnungsmacht hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Nicht nur Erwachsene, sondern auch immer häufiger Jugendliche und sogar Kinder zeigen aggressives Verhalten gegenüber der Polizei. Ein einfacher Streit kann da schon mal schnell eskalieren. Wie man uns auch im Interview sagte, spielt Angst mittlerweile bei den Polizisten eine nicht unbeträchtliche Rolle, wenn sie sich aggressiven Personen gegenüber sehen. Sie werden zwar mit Dingen ausgestattet, die es ihnen ermöglichen sollen, die Gegner auf Distanz zu halten (Pfefferspray, Schlagstock, Waffe), aber auch hier sind die Grenzen erkennbar. Das Pfefferspray ist kein Garant dafür, dass eine tätliche Auseinandersetzung vermieden werden kann. Die körperliche Fitness und das ständige Trainieren, wie man mit renitenten und angriffslustigen Personen umgehen muss, ist ein Muss. Das Training gehört zur Ausbildung und muss auch im Dienstalltag ständig wiederholt werden. Hier wird geprobt, mit Sprache, Pfefferspray, Schlagstock und Waffe einen Angriff abzuwehren. Was zu tun ist, wenn der Polizist mit einem Messer angegriffen wird, kann in den Trainingsstunden immer und immer wieder geübt werden. Die Streifenpolizisten sind in der Regel die, die als erste an den Einsatzorten eintreffen und schnell reagieren müssen. Sondereinsatzkräfte, die später dazukommen, können sich in der Regel besser auf die Situationen vorbereiten. Der "normale" Polizist im Streifendienst muss mit jeder Lage sekundenschnell umgehen können - und nicht selten fährt die Angst auch mit.



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