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4. Jahrestag zum Transrapidunglück mit 23 Toten

22.09.2010 | 00:00 Uhr | ID: 3398

Ort: NDS / Lathen / LK Emsland

4. Jahrestag zum Transrapidunglück mit 23 Toten

Auch exakt vier Jahre nach dem Transrapid-Unglück im emsländischen Lathen ist die Justiz weiterhin mit der Aufarbeitung des folgenschweren Unfalls beschäftigt. In Kürze soll sich entscheiden, ob weitere Prozesse eröffnet werden können, darunter gegen den damaligen Ersten Fahrdienstleiter, der bislang nicht verhandlungsfähig war.
Rückblende: 22. September 2006, Transrapid-Versuchsstrecke. Gegen 9.30 Uhr bricht die Magnetschwebebahn mit 31 Menschen an Bord zu einer Besucherfahrt auf. 57 Sekunden später prallt der Zug mit 170 Stundenkilometern ungebremst auf einen Werkstattwagen. Dieser bohrt sich in den ersten Waggon des Transrapid. 23 Menschen kommen ums Leben, elf werden verletzt, einige von ihnen schwer. Als Ursache des Unglücks gilt menschliches Versagen: Der Erste Fahrdienstleiter hat laut Untersuchungskommission den Zug abfahren lassen, obwohl sich für ihn erkennbar noch das Wartungsfahrzeug auf der Strecke befunden hat. Ebenso habe er vergessen, eine Fahrwegsperre zu aktivieren, die den Transrapid vor dem Aufprall gestoppt hätte.



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