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29.08.2012 | 09:00 Uhr | ID: 3702

Ort: NDS / LK Osnabrueck / L60 Menslage / B51 Ostercappeln

"Runter vom Gas" - notorische Raser haben heute gute Chancen erwischt zu werden - mehr als 90 Messstellen in Niedersachsen sollen auf den Unfallverursacher Nr. 1 aufmerksam machen

"Runter vom Gas" heißt heute das Motto, dass alle Raser in die Schranken weisen soll. Mit mehr als 90 Messstellen im gesamten Niedersachsen werden die Geschwindigkeiten auf den Strecke gemessen, wo es häufig zu schweren Unfällen kommt. Die Autofahrer sollen sensibilisiert werden für die Gefahren, die immer wieder durch zu hohe Geschwindigkeiten entstehen. Raserei und nicht angepasste Geschwindigkeiten sind die Unfallursache Nummer eins. Auf der L60 zwischen Quakenbrück und Menslage war ein Team mit der Laserpistole postiert. Auf diesem Streckenabschnitt kam es innerhalb kurzer Zeit zu 6 schweren Unfällen auch mit Schwerverletzten. Hier sind 70 km/h erlaubt. Zwischen 6.00 Uhr und 10.00 Uhr wurde hier gemessen. Gleich zu beginn haben die Beamten neben den Geschwindigkeitsübertretungen auch einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der unter Alkoholeinfluss gefahren war. Der Spitzenreiter lag bei 109 km/h bei erlaubten 70 km/h.
Im Bereich Leckermühle an der B51 kam ein anderes Verfahren zum Einsatz. Hier wurden die Fahrzeuge durch eine Lichtschrankenmessung überprüft. Die B51 ist den Polizisten ebenfalls durch schwere Unfälle mit Verletzten und auch Toten gut bekannt. Die Bundesstraße verengt sich in diesem Bereich von 2 auf eine Fahrspur pro Fahrtrichtung. Während der Messzeit waren ca. 10 % der Fahrzeuge zu schnell. Statt der erlaubten 70 km/h lag der Spitzenreiter auch hier bei mehr als 100 km/h. Auch die LKW wurden hier kontrolliert. Sie dürfen auf der Bundesstraße nur 60 km/h schnell sein. Der Spitzenwert lag hier bei 85 km/h.

Mitteilung der Polizei:
POLIZEI - OSNABRÜCK: "260 Geschwindigkeitsverstöße in 4 Stunden"
So lautet das Ergebnis der Geschwindigkeitskontrollen vom 29. August 2012 innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Polizeidirektion Osnabrück vom Teutoburger Wald bis zur Küste. Diese Kontrollen im Zeitraum von 6 bis 10 Uhr waren Bestandteil der landesweiten Initiative im Kampf gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen als Hauptunfallursache. Bewusst wurde dabei ausschließlich an Unfallhäufungsstellen und Unfallhäufungslinien gemessen. Dies sind Orte beziehungsweise Streckenabschnitte, in denen es in der Vergangenheit vermehrt zu schweren Unfällen gekommen war. Von den "gemessenen" ca. 2500 Kraftfahrzeugen verwarnten die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten 173 Fahrzeugführer gebührenpflichtig. Gegen 87 leiteten sie ein Bußgeldverfahren ein. Mit 48 Km/h Überschreitung innerhalb einer 70er-Zone wurde der Spitzenwert auf der Kreisstraße 65 im Bereich Rhauderfehn gemessen. Die Polizei hat sämtliche Verursacher der Geschwindigkeitsverstöße direkt angehalten - im Gespräch konnten so Sinn und Zweck der Messung erläutert werden. Die landesweite Geschwindigkeitsaktion wurde im Vorfeld angekündigt und steht im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020. Ein Ziel dieser VSI ist es, die Unfälle mit schweren Personenschäden deutlich zu verringern. Mit dem Schulbeginn nächste Woche in Niedersachsen werden die Kontrollen der Polizei nochmals intensiviert. Vermehrt wird gerade auf die Sicherung von Fahrzeuginsassen, insbesondere von indern, geachtet.



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