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41-jähriger Familienvater und 3-jährige Tochter bei Verkehrsunfall aus Fahrzeug geschleudert - Vater tot, 3-jährige schwerstverletzt - 4-jähriger Sohn schwer verletzt auf der Rückbank - Rettungshubschrauber im Einsatz

15.09.2012 | 22:25 Uhr | ID: 3759

Ort: NRW / Stemwede / Kreis Minden-Lübbecke

Horrorunfall auf der Landesstraße

41-jähriger Familienvater und 3-jährige Tochter bei Verkehrsunfall aus Fahrzeug geschleudert - Vater tot, 3-jährige schwerstverletzt - 4-jähriger Sohn schwer verletzt auf der Rückbank - Rettungshubschrauber im Einsatz

Mitteilung der Polizei:
POL-MI: Fahrzeugführer bei schwerem Verkehrsunfall getötet

Stemwede (ots) - Am Samstagabend, gegen 22:30 Uhr, kam es auf der Landesstraße 770 in Stemwede (NRW) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Familienvater aus Espelkamp getötet wurde. Seine zwei im Fahrzeug befindlichen Kleinkinder wurden schwerverletzt. Der Fahrzeugführer befuhr zuvor mit seinem Pkw Audi die Straße "Alter Postweg" (L770) in Richtung Espelkamp. In Höhe der Einmündung zur Straße "Kempringen" kam der Pkw aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Acker und überschlug sich anschließend. Hierdurch wurde sowohl der Fahrzeugführer als auch seine 3-jährige Tochter aus dem Fahrzeug geschleudert. Der auf der Rückbank befindliche, 4-jährige Sohn verblieb verletzt im völlig demolierten Audi. Der Fa hrer musste noch am Unfallort von einem Notarzt reanimiert werden, verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus Lübbecke an seinen schweren Verletzungen. Für die schwerstverletzte 3-jährige wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der sie anschließend ins Klinikum Minden flog. Der schwerverlezte 4-jährige wurde mit einem Rettungswagen ebenfalls dem Klinikum in Minden zugeführt. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden aufgenommen. Der Sachschaden wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt.

POL-MI: Nach tödlichem Unfall: Verletzte Kinder auf dem Weg der Besserung
Stemwede, Espelkamp (ots) - Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in Stemwede-Twiehausen (Kreis Minden-Lübbecke), bei dem am Samstagabend ein 41-jähriger Familienvater aus Espelkamp auf der L 770 ums Leben kam, gibt es am Montag eine gute Nachricht. Die beiden mit im Auto sitzenden drei- und vierjährigen Kinder des Mannes sind mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Insbesondere das ebenso wie ihr Vater aus dem Fahrzeug geschleuderte dreijährige Mädchen war zunächst mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Mindener Klinikum geflogen worden. Nach Auskunft der dortigen Ärzte konnte das Kind zwischenzeitlich von der Intensivstation auf die Kinderstation verlegt werden. Dort liegt auch ihr ein Jahr älterer Bruder. Bei ihren Ermittlungen ist die Polizei einen Schritt weiter gekommen. Zwar ist die eigentliche Ursache für das Abkommen von der in diesem Bereich gerade verlaufenden L 770 weiterhin unklar. Klar ist allerdings, dass der Mann überhaupt nicht am Steuer hätte sitzenden dürfen. Nach Erkenntnissen der Beamten ist dem 41-Jährigen seit Jahren die Fahrerlaubnis entzogen. Außerdem gab es noch an der Unfallstelle einen Hinweis darauf, dass der Familienvater möglicherweise Alkohol getrunken hatte. Daher wurde ihm auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld und richterlicher Anordnung eine Blutprobe entnommen. Ob sich der Verdacht bestätigt oder zu einer Entlastung des Mannes führt, bleibt bis zum Untersuchungsergebnis abzuwarten. Schwerwiegend ist nach Mitteilung der Polizei auch der Umstand, dass weder der 41-Jährige noch seine auf dem Beifahrersitz befindliche Tochter, sie saß in einem Kindersitz, angegurtet waren. Beide prallten gegen die Windschutzscheibe und wurden anschließend aus dem Pkw auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei erlitt der 41-Jährige schwerste Kopfverletzungen, denen er später im Lübbecker Krankenhaus erlag. Lediglich der auf der Rückbank sitzende Junge dürfte zur Unfallzeit ordnungsgemäß gesichert gewesen sein. Mit diesem jüngsten Unfall erhöht sich die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen im Kreis Minden-Lübbecke im Jahr 2012 auf 20 Personen, die bei 18 Unfällen ums Leben kamen. Im Jahr 2011 waren es bei 13 Verkehrsunfällen 14 Menschen. Dabei verloren auf der L 770 in diesem Jahr schon drei Menschen ihr Leben. Am 4. April starb ein 19-Jähriger in seinem Auto, als er gegen 15.35 Uhr zwischen den Abfahrten Ossenweider Weg und Bohnhorster Weg von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Erst vor drei Wochen, am 25. August, wurde eine 20-Jährige getötet, als sie am späten Abend von der Desteler Straße nach links auf die L 770 abbog und ein 36-Jähriger mit seinem Audi mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Pkw der jungen Frau fuhr.



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