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10 Jahre Autobahnwache Lotte - Standort hat sich bewährt, trotzdem gibt der Polizeipräsident der Wache keine weiteren 10 Jahre

28.09.2012 | 16:00 Uhr | ID: 3801

Ort: NRW / A30 bei Lotte / Kreis Steinfurt

Feierstunde mit bitterem Nachgeschmack

10 Jahre Autobahnwache Lotte - Standort hat sich bewährt, trotzdem gibt der Polizeipräsident der Wache keine weiteren 10 Jahre

Nicht nur die Beamten der Autobahnwache in Lotte hoffen, dass die Aussage des Polizeipräsidenten in der Feierstunde nicht wahr wird. Auch der Bürgermeister der Stadt Lotte möchte die Nähe der Wache für seine Bürger behalten. Sie gibt nicht nur das Gefühl der Sicherheit, sondern die Streifen werden auch schon mal für den "ersten Angriff" bei Einsatzstellen im Kreisgebiet eingesetzt. Vor 10 Jahren wurde die Wache von Greven nach Lotte verlegt, weil es ökonomisch und einsatztaktisch nicht sinnvoll war, die Wache an einem Endpunkt des Einsatzgebietes zu haben. Von Münster an der A1 über das Lotter Kreuz bis nach Rheine an der A30 erstreckt sich das Gebiet in dem die Streifen ihren Dienst versehen.

So liegt die Wache nun recht zentral. Da nun aber die A31 immer mehr frequentiert wird als vorausgeplant, soll es zu einer Veränderung kommen. Wie sie jedoch aussehen soll, weiß noch niemand.

Südlich des Schüttorfer Kreuzes ist die Autobahnwache in Recklinghausen zuständig, wird aber zur Zeit noch von einer Wache in Ahaus bedient.

Eine Situation, die so nicht aufrechterhalten werden soll. Nachdem die Autobahnwache im niedersächsischen Wietmarschen/Lohne vor 5 Jahren eröffnet wurde, kam jetzt einigen doch die Idee, ob man nicht gemeinsam mit NRW hätte da etwas aufbauen können, was den gesamten Bereich der A31 besser abdeckt. Aber der Zug ist nun mal abgefahren, wie uns der Polizeipräsident Hubert Wimber sagte. Und eine weitere Wache auf Nordrhein-westfälischem Gebiet? Dafür reicht mal wieder das Geld nicht.

Man darf gespannt sein, wie die Verantwortlichen den Spagat zwischen einem taktisch und ökonomisch sinnvollen Standort einer Autobahnwache und den leeren Kassen hinbekommen. Ein einfaches Verschieben des Standortes würde eine ähnliche Situation bringen, wie damals als die Wache "Greven" aktiv war. Anfahrtswege von mehr als 100 Kilometer bis zum Einsatzort. Ob dann immer noch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung das Gleiche ist, darf angezweifelt werden.



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