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Drei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher KörperverletzungDrei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher Körperverletzung

27.06.2013 | 14:00 Uhr | ID: 4613

Ort: NDS / Osnabrück

Aus Mangel an Beweisen

Drei Freisprüche im Haster Mordprozess - ein Angeklagter bekam 5 Jahre Gefängnis wegen gefährlicher Körperverletzung

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Osnabrück hat im Haster Mordprozess auf Antrag der Staatsanwaltschaft die drei Angeklagten vom Vorwurfs des Mordes bzw. der Anstiftung zum Mord freigesprochen. Es war den Angeklagten nicht sicher nachweisbar, dass sie für die Tötung des 38-jährigen Vadim L. im Juli letzten Jahres verantwortlich sind. Zu ihren Gunsten war zu berücksichtigen, dass am Tatort keine objektiven Spuren gefunden wurden, dass keiner der Zeugen die Angeklagten belastet hat, dass der Erschossene weitere Feinde mit Rachemotiven hatte und dass die Angeklagten ein nicht widerlegbares Alibi hatten. Aufgrund des Grundsatzes „Im Zweifel für den Angeklagten“ kam es daher zu den Freisprüchen. Der 34 – jährige Belmer wurde aber wegen eines weiteren Vorfalls aus November 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung in Tatmehrheit mit gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt, wobei eine frühere Verurteilung von 2 Jahren Freiheitsstrafe miteinbezogen worden ist. Gegen ihn wurde wegen Fluchtgefahr ein neuer Haftbefehl erlassen, so dass er in Untersuchungshaft bleibt. Im November 2010 hatte der Belmer zur Überzeugung des Gerichts absichtlich mit seinem Pkw den Geschädigten B. angefahren. Im Anschluss daran stiegen drei Täter aus dem Auto und schlugen und traten auf das Opfer ein. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Belmer Angeklagte und die Nebenklage haben die Möglichkeit, binnen einer Woche gegen das Urteil Revision einzulegen. Dann muss der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Entscheidung auf etwaige Rechtsfehler überprüfen.



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