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Bei Bauarbeiten hat Bagger plötzlich eine Bombe in der Schaufel, Bombe gegen 20.22 Uhr entschärft

14.09.2011 | 16:00 Uhr | ID: 1654

Ort: NDS / Osnabrück / Luisenstraße

Bombenfund auf Betriebshof der Stadtwerke

Bei Bauarbeiten hat Bagger plötzlich eine Bombe in der Schaufel, Bombe gegen 20.22 Uhr entschärft

Bombe in der Innenstadt wurde entschärft
Rund 4000 Menschen mussten heute ihre Wohnungen verlassen / Evakuierung ist nun aufgehoben
In der Innenstadt wurde heute ein US-amerikanischer Zehn-Zentner-Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der konventionelle Zünder konnte problemlos um 20.22 Uhr entfernt werden. Wegen dieser Maßnahme mussten am Nachmittag 4000 Bürgerinnen und Bürger der östlichen Innenstadt ihre Wohnungen verlassen. Der Evakuierungsradius rund um den Fundort betrug 500 Meter. Im Evakuierungszentrum, das im Schulzentrum Sonnenhügel, Knollstraße, eingerichtet wurde, wurden rund 100 Menschen betreut. Die Feuerwehr transportierte 33 Hilfsbedürftige aus dem geräumten Bereich in das Evakuierungszentrum. An der Evakuierung waren rund 320 Sicherheits- und Hilfsdienstkräfte (175 Polizei, 55 Technisches Hilfswerk, 20 Stadtverwaltung, 46 Feuerwehr, 5 Stadtwerke, 42 weitere Hilfsorganisationen) beteiligt. Der Blindgänger wurde bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Stadtwerke Osnabrück gefunden. Seit dem Jahr 2000 wird im Stadtgebiet Osnabrücks gezielt nach Bombenblindgängern gesucht. Seitdem wurde über eintausenddreihundert Mal verdächtigen Objekten nachgegangen, und in 176 Fällen wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst fündig: Zwischen 50 und 500 Kilogramm schwere Sprengbomben unterschiedlichen Kalibers und unterschiedlicher Zündsysteme sowie so genannte Brandbombencluster wurden entschärft beziehungsweise sichergestellt. Fünfzehn Blindgänger mussten gesprengt werden. Osnabrück zählt zu den deutschen Städten, die im Zweiten Weltkrieg besonders stark zerstört wurden. Als Industriestandort und Knotenpunkt der Verkehrswege von Ost nach West und Nord nach Süd war die Stadt für den Luftkrieg der Alliierten von strategischer Bedeutung. 181 Luftminen, fast 25.000 Sprengbomben, über 650.000 Brandbomben und fast 12.000 Flüssig-Brandbomben wurden zwischen 1942 und 1945 über Osnabrück abgeworfen. Dem Bombenkrieg fielen 1314 Menschen - darunter 268 Kriegsgefangene, Häftlinge und Zwangsarbeiter – zum Opfer. Fast 2000 Menschen wurden bei den über 750 Großbränden und den mehr als 3600 mittleren und kleineren Bränden verletzt. Die Altstadt war zu 85 Prozent ein Ruinenfeld. Über 2000 Wohnhäuser mit insgesamt 14.000 Wohnungen wurden zerstört. 87.000 Menschen wurden in Osnabrück obdachlos.

Bombenentschärfung verzögert sich
Die Entschärfung des heute gefundenen Blindgängers verzögert sich. 3000 bis 4000 Bürgerinnen und Bürger sind von der heutigen Bombenentschärfung in der Innenstadt betroffen. Sie mussten bis 17 Uhr ihre Wohnungen verlassen, denn in der Luisenstraße wurde bei Baumaßnahmen ein zehn Zentner schwerer amerikanischer Bombenblindgänger mit konventionellem Zünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bis zum Abschluss der Evakuierung fahren Busse des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Osnabrück von allen Haltestellen im Evakuierungsbereich zum Schulzentrum Sonnenhügel, Knollstraße. Noch ist die Evakuierung nicht abgeschlossen (Stand: 19:10 Uhr)
Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht ein Evakuierungszentrum im Schulzentrum Sonnenhügel, Knollstraße zur Verfügung. Die Straßen im Evakuierungsbereich sind gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im Evakuierungsbereich ist nicht möglich. Durch die Evakuierung sind unter anderem die Hauptverkehrsachsen Erich-Maria-Remarque-Ring, Alte Poststraße und Bohmter Straße gesperrt. Dort gab es erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Verkehrsteilnehmer sollten diesen Bereich möglichst weiträumig umfahren. Der Hauptbahnhof bleibt zugänglich.
Für Fragen ist bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter Telefon 323-3331 geschaltet.

Bombenentschärfung gegen 19 Uhr geplant
3000 bis 4000 Bürgerinnen und Bürger sind von der heutigen Bombenentschärfung in der Innenstadt betroffen. Sie mussten bis 17 Uhr ihre Wohnungen verlassen, denn in der Luisenstraße wurde bei Baumaßnahmen ein zehn Zentner schwerer amerikanischer Bombenblindgänger mit konventionellem Zünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Evakuierungsradius beträgt 500 Meter. Der Blindgänger soll gegen 19 Uhr entschärft werden.Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger steht ein Evakuierungszentrum im Schulzentrum Sonnenhügel, Knollstraße zur Verfügung.
Bis zum Abschluss der Evakuierung fahren Busse des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Osnabrück von allen Haltestellen im Evakuierungsbereich zum Schulzentrum Sonnenhügel, Knollstraße.
Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 17 Uhr gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im Evakuierungsbereich ist nicht mehr möglich.
Die Entschärfung des Blindgängers kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die Maßnahme kann mehrere Stunden dauern.
Durch die Evakuierung sind unter anderem die Hauptverkehrsachsen Erich-Maria-Remarque-Ring, Alte Poststraße und Bohmter Straße gesperrt. Es ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmer sollten diesen Bereich möglichst weiträumig umfahren. Der Hauptbahnhof bleibt zugänglich.
Für Fragen ist bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter Telefon 323-3331 geschaltet.