Donnerstag, 21.06.2018

Wir suchen Verstärkung für unser Team! Bewerben Sie sich jetzt bei Nord-West-Media als Videojournalist! Quereinsteiger willkommen -> mail@nwm-tv.de / (05431) 92 72 87 00


3 Feuerwehren verhindern Brandausbreitung, reinigen den Kamin und schaffen die brennende Asche aus dem Haus

09.12.2011 | 16:25 Uhr | ID: 2033

Ort: NDS / Menslage - Andorf / LK Osnabrück

Schornsteinbrand

3 Feuerwehren verhindern Brandausbreitung, reinigen den Kamin und schaffen die brennende Asche aus dem Haus

Am Freitag Nachmittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Menslage, Nortrup und Bottorf Borg zu einem gemeldeten Gebäudebrand in den Menslager Ortsteil Andorf alarmiert. Ein Nachbar hatte verdächtigen Rauch am Gebäude festgestellt und die 112 gewählt. Als die ersten Wehrmänner an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie fest, dass vermutlich ein Schornsteinbrand vorliegt. Die Bewohner des Hauses waren nicht da. Weil die Gefahr der Brandausbreitung auf das gesamte Haus sehr groß war, entschlossen sich die Feuerwehrleute ein Fenster einzuschlagen und sich so Zutritt zum Wohnhaus zu verschaffen. Durch die ca. 1600 Grad Hitze, die bei einem Schornsteinbrand im Kamin entstehen können, besteht unmittelbar die Gefahr, das sich Tapeten oder Möbel in der Nähe des Kamins entzünden und das Haus abbrennt. Ein Trupp unter Atemschutz baute sofort eine Wasserversorgung bis ins Dachgeschoss des Hauses auf. Parallel wurde die Nortruper Drehleiter in Stellung gebracht. Zwei Nortruper Feuerwehrleute, die von Beruf praktischerweise Schornsteinfeger sind, fuhren mit der Leiter zum Kamin hinauf und begannen den Kamin zu fegen. Viel Rauch, Asche und Glut flog sogleich aus dem Kamin. Unten im Haus holten einige Feuerwehrleute die brennende Glut durch eine Klappe aus dem Kamin und brachten sie nach draußen, dort wurde diese abgelöscht. Nur durch das schnelle und professionelle Handeln der Feuerwehrleute und den Nachbarn der den Qualm bemerkte und den Notruf absetzte hat, ein größerer Schaden am Gebäude verhindert worden. Lediglich eine leichte Verqualmung im Gebäude und ein zerstörtes Fenster sind zu beklagen. Die rund 70 Einsatzkräfte der 3 Feuerwehren konnten nach 2 Stunden den Einsatz beenden.