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Peugeot-Fahrer fährt plötzlich bei Rot in Kreuzungsbereich und rammt Golf

12.02.2011 | 00:00 Uhr | ID: 2226

Ort: NDS / Osnabrück

Peugeot-Fahrer fährt plötzlich bei Rot in Kreuzungsbereich und rammt Golf

Nachdem er in der Nacht zu Samstag auf der Bremer Straße einen schweren Verkehrsunfall verursacht hatte, leistete ein offenbar unter Drogen stehender Mann heftigen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit war der 26-Jährige an der Ampelkreuzung mit dem Hunteburger Weg mit seinem Peugeot 207 auf einen gerade anfahrenden VW Golf aufgefahren. Der Golf wurde in den Kreuzungsbereich gestoßen und blieb dort mittig auf der Fahrbahn stehen. Der schwer verletzte, 22-jährige Fahrer musste später von der Berufsfeuerwehr aus dem stark deformierten Fahrzeug befreit und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Peugeot des Unfallverursachers schleuderte durch die Wucht des Aufpralls gegen einen auf dem rechten Parkstreifen stehenden Opel Corsa und schob ihn auf ein weiteres Auto des gleichen Typs. Als die Polizei den Unfall aufnahm, stellten die Beamten fest, dass der 26-Jährige Unfallfahrer offenbar verwirrt war und starke Stimmungsschwankungen zeigte. Auf Nachfrage behauptete er zum Beispiel, dass er keinen Führerschein bräuchte. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, sodass die Ordnungshüter davon ausgingen, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Weil sie nicht sicher feststellen konnten, ob auch der Unfallverursacher verletzt war, sollte auch er in ein Krankenhaus gefahren werden. Als er zum Krankenwagen geführt werden sollte, leistete der 26-Jährige allerdings so heftigen Widerstand, dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Da er keine behandlungsbedürftigen Verletzungen hatte, wurde er, nach Entnahme einer Blutprobe, aufgrund seines weiter verwirrten Zustandes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.