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Audi A8 bei Raser-Unfall zerfetzt - Fahrer tot - Tachonadel: 220 km/h - riesiges Trümmerfeld

03.07.2010 | 22:00 Uhr | ID: 2741

Ort: NDS / Neuenkirchen-Vörden / LK Vechta

Audi A8 bei Raser-Unfall zerfetzt - Fahrer tot - Tachonadel: 220 km/h - riesiges Trümmerfeld

Am 3.7.10 gegen 21.55 h kam es in Neuenkirchen-Vörden auf der Osnabrücker Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 47-jähriger PKW- Fahrer aus Kleinmachnow kam ums Leben, als sein Fahrzeug mit offenbar stark überhöhter Geschwindigkeit auf gerader Strecke gegen mehrere Bäume prallte. Das Fahrzeug wurde dabei in Teile gerissen, die sich über 200 Meter entlang der Straße verteilten.
(Quelle: Polizei)
In der Nacht zum Sonntag wurde bei einem Verkehrsunfall auf der L 846 bei Vörden ein 46-Jähriger tödlich verletzt. Der 47-jährige Fahrzeugführer befuhr die L 846 von Wittenfelde in Richtung Vörden. Bei extrem überhöhter Geschwindigkeit (Tachonadel blieb bei fast 220 stehen) geriet der Audi A8 zunächst nach rechts von der Straße ab. Hier prallte das Fahrzeug gegen drei massive Straßenbäume. Durch die Aufprallwucht wurde das Fahrzeug auf die gegenüber liegende Straßenseite geschleudert. Hier stieß der Audi gegen zwei weitere Bäume. Auf der Straße entstand auf über 200 m ein Trümmerfeld. Das Fahrzeug wurde bis zur völligen Unkenntlichkeit zerrissen. Der Fahrzeugführer wurde aus dem Wagen geschleudert und erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren zur Unfallstelle geeilt, konnten dem Unfallopfer jedoch nicht mehr helfen. Ein Anwohner hatte den Kanll gehört und war zur Unfallstelle geeilt. Er fand den toten Fahrer im Seitenraum liegend. Die Hundestaffel der Malteser hat ihr Vereinsheim nur eine Straße weiter. Auch sie hörten den mächtigen Knall und eilten zur Unfallstelle. Da anfangs nicht klar war, ob sich noch mehr Personen im Fahrzeug befunden haben, suchten sie in Absprache mit der Polizei die Getreidefelder rund um die Einsatzstelle ab. Die Suche nach weiteren Opfern blieb erfolglos. Eine 70 cm dicke Eiche, die das Fahrzeug zuerst traf, hatte einen tiefen Riss bis in die Krone bekommen und musste von der Feuerwehr gefällt werden. Da das Fahrzeug nur noch aus vielen einzelnen Teilen bestand, wurde ein Radlader zur Unfallstelle bestellt, der die Reste in einen Container entsorgte. Die Straße musste für mehr als 2 Stunden gesperrt werden.