Donnerstag, 16.08.2018

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Mehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als HauptrednerMehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als Hauptredner

15.05.2012 | 10:00 Uhr | ID: 2854

Ort: NDS / Osnabrück

IG Metall Streik - Bei Volkswagen stehen die Bänder still

Mehr als 2000 Metaller aus 16 Betrieben bei Kundgebung am Osnabrücker Hauptbahnhof - DGB Vorsitzender Michael Sommer unterstützt den Abeitskampf als Hauptredner

Meldung der IGM: Über 2000 Metaller demonstrieren in Osnabrück
Metall- und Elektroindustrie am Vorabend eines Arbeitskampfes?

Um 9.30 Uhr formierten sich jeweils von den Firmen KME Germany und Volkswagen Osnabrück zwei Demonstrationszüge mit je über 1000 Teilnehmern um auf einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof die Tarifforderung der IG Metall nach einer Entgelterhöhung von 6,5 %, fairen Bedingungen zur Leiharbeit, der unbefris-teten Übernahme für Auszubildende und für eine Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugend-liche zu unterstützen.
Hartmut Riemann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Osnabrück freute sich, dass er die Mitglieder aus 17 Metallbetrieben der Region Osnabrück auf der Kundgebung begrüßen konnte, die dem Warnstreik-aufruf der IG Metall gefolgt waren. Die Streikdauer betrug jeweils zwischen 5 und 6 Stunden.
Als Hauptredner sprach der Vorsitzende des DGB, Michael Sommer, zu den Streikenden. Sommer machte in seiner Rede zunächst deutlich, „dass Ar-beit die Grundlage für den gesellschaftlichen Reich-tum ist“. „Wir haben das Land nicht aus der Krise geführt, um uns dann mit Almosen abspeisen zu las-sen“, rief Sommer den Kundgebungsteilnehmern zu. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die “Leiharbeitsproblematik“. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein gewerkschaftliches Prinzip, welches wir nie aufgeben werden und wir dürfen nicht zulassen, dass die Belegschaften gespalten werden“, formulierte Sommer.
Weiter stellte Sommer die Bedeutung der Forderung nach einer unbefristeten Übernahme für die Auszu-bildenden heraus. „Jugendliche brauchen eine gesi-cherte Perspektive“, begründete er die Bedeutung der Übernahme.
Starker Beifall brandete auf als Sommer den Protes-tierenden zurief, dass „sie mit der vollen Unterstüt-zung des DGBs rechnen können, wenn es zu einem Streik kommt“.
Dann ergriff Hartmut Dauenheimer, Vorsitzender des Betriebsrates der Firma Beresa das Wort und informierte, dass aktuell auch im Kfz-Handwerk Niedersachsen eine Tarifauseinandersetzung stattfin-det. Dauenheimer zeigt auf, dass alle Arbeitnehmer erhebliche Preissteigerungen verkraften müssen und die Forderung nach Entgelterhöhungen nicht nur berechtigt sondern lebensnotwendig sind.
Für die Auszubildenden sprach dann die Jugend- und Auszubildendenvertreterin der Firma Volkswagen Osnabrück, Marina Jüstel. „Über 50 Prozent der Leiharbeiter sind unter 25 Jahre alt. Das ist nicht hinnehmbar und beweist die Notwendigkeit einer tariflichen Übernahmeregelung.“, stellte Jüstel klar.
Einen Blick in die Lebenswirklichkeit von Leiharbei-tern führte Mike Borowski aus, der sechs Jahre lang als Leiharbeiter bei 5 verschiedenen Arbeitgebern und in über 35 Einsatzbetrieben tätig war. „Es ist erniedrigend immer die schlechtesten Arbeiten für 30 bis 40 Prozent weniger Lohn ausführen zu müssen“, beschrieb Borowski diese Lebenswirklichkeit.
Abschließend rief Riemann den Arbeitgebern zu „dass sie nun merken müssen, dass wir am Vorabend eines Arbeitskampfes stehen“. Mit dem Blick auf die heute stattfindenden Verhandlungen in Baden-Württemberg erklärte Riemann, dass eine weitere Blockadepolitik der Arbeitgeber nur mit einem Streik zu beanworten sei.