Donnerstag, 16.08.2018

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03.08.2010 | 00:00 Uhr | ID: 3183

Ort: NDS / Bad Iburg / LK Osnabrück

"wildes" Tier im Vorgarten beschäftigt Feuerwehr und Polizei

Mitten in der Stadt Bad Iburg entdeckten Anwohner am Dienstagnachmittag an einem Einfamilienhaus ein "wildes" Tier.  Sofort wurde die Feuerwehr durch den Bewohner alarmiert. Im Garten sollte sich ein großes Tier aufhalten. Sofort rückte die Wehr aus, um nach dem "Raubtier" zu suchen. Unter einem Busch wurden Bewohner und Retter schließlich fündig. Das wilde "Raubtier" konnte erst nach Rücksprache mit Spezialisten als Nutria identifiziert werden. Während die Lagebesprechung der Feuerwehr vor Ort noch lief, rückte auch noch die Polizei an. Die auch noch alarmiert, weil das Tier doch weggebracht werden muss. Zahlreiche Einsatzkräfte vor dem Einfamilienhaus, das Tier verängstigt unterm Busch - nur die Nase schaut ab und zu mal raus - da muss endlich etwas geschehen. Beherzt griff ein Nachbar zu Handschuhe und Schaufel und machte sich auf, das "wilde" Nutria zu fangen. Immerhin hatte er schon mal eins gefüttert und sie greifen ja keine Menschen an. Doch als das "Raubtier" den Mann mit der Schaufel erblickte, schoss es aus dem Busch und rannte ganz weit weg. Am Ende standen die ganze Nachbarschaft, die Feuerwehr und die Polizei ganz ohne wildes Tier vor dem Einfamilienhaus. Ob die Hausbewohner und Nachbarn heute Nacht ruhig schlafen können, blieb vor Ort unbeantwortet. Jedenfalls ist das Nutria nicht eingefangen und könnte ja jederzeit zurückkehren...