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Flammendes Inferno vernichtet Fachwerkhaus und 2 Stallungen - unbekannte Anzahl von Schweinen verenden im Feuer - Neubau des Wohnhauses kann gehalten werden

20.07.2012 | 17:30 Uhr | ID: 3293

Ort: NDS / Melle - Meesdorf / Lk Osnabrück

Flammenmeer vernichtet Bauernhof

Flammendes Inferno vernichtet Fachwerkhaus und 2 Stallungen - unbekannte Anzahl von Schweinen verenden im Feuer - Neubau des Wohnhauses kann gehalten werden

Mit der Meldung „es brennt ein Stall“ alarmierte die Leitstelle Osnabrück am Freitagnachmittag die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Buer, Markendorf und Tittingdorf (Alarmeinheit Buer) sowie die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte. In Meesdorf an der Sundernstraße war ein Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude ausgebrochen.In dem Gebäude waren mehrere Schweineställe untergebracht, es wurde jedoch nicht mehr als Wohngebäude genutzt. Als wenige Minuten nach der Alarmierung die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, hatte das Feuer bereits den gesamten Dachstuhl des Gebäudekomplexes erfasst. In den Ställen befanden sich zum Brandzeitpunkt rund 20 Sauen, 60 Mastschweine und 100 Ferkel, die durch den Brand unmittelbar gefährdet waren. Des weiteren bestand eine Ausbreitungsgefahr auf ein unmittelbar an das landwirtschaftliche Gebäude angrenzendes neues Wohnhaus. Die Eigentümer des Gehöfts sowie Nachbarn hatten bereits mit der Tierrettung begonnen. Hier lag während der ersten Einsatzphase ein Einsatzschwerpunkt der Feuerwehreinsatzkräfte, welche diese Tierrettung fortführten. Als Unterstützung wurde ebenfalls ein Tierarzt und ein Transportfahrzeug für die Tiere zur Einsatzstelle gerufen. Ein Bewohner atmete während der Tierrettung größere Mengen Brandrauch ein und musste vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Ein weiterer Bewohner wurde von den Rettungsdienst-Einsatzkräften vor Ort behandelt. Um die Brandausbreitung auf das Wohnhaus zu verhindern, welche den zweiten Einsatzschwerpunkt darstellte, bauten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung auf. An dieser Stelle wurde auch die Drehleiter mit dem Wenderohr eingesetzt. Da die Wasserversorgung im Bereich dieses Einzelgehöftes nur aus einem rund 300 Meter entfernt gelegenen Hydranten und einem Löschteich in rund 500 Meter Entfernung bestand, ließ die Einsatzleitung umgehend drei Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Bruchmühlen, Riemsloh und Oldendorf nachalarmieren. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde im Pendelverkehr die Löschwasserversorgung sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf bauten die Einsatzkräfte auch zwei B-Leitungen als Wasserförderstrecke auf. Trotz der sofort eingeleiteten Tierrettung konnten leider nicht alle Tiere aus dem Gebäude gerettet werden. Die Ausbreitung des Brandes auf das neue Wohnhaus wurde jedoch erfolgreich verhindert. An dem alten Gebäude entstand durch den Brand ein Totalschaden. Noch in den späten Abendstunden begannen die Abrissarbeiten an dem Gebäude. Einsatzkräfte des THW Melle unterstützen die Feuerwehr mit einem Lichtmastanhänger, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Die Löscharbeiten liefen noch bis spät in die Nacht. (Quelle: www.feuerwehr-melle.de)