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Blitzmarathon schwappt von NRW nach Niedersachsen über - heute wird an mehr als 3900 Orten die Geschwindigkeit gemessen - zum ersten Mal beteiligen sich auch Niedersachsen und die Niederlande

24.10.2012 | 10:00 Uhr | ID: 3864

Ort: NDS / LK Osnabrück, Emsland, Cloppenburg

Verkehrsteilnehmer haben sich auf den Blitzmarathon eingestellt

Blitzmarathon schwappt von NRW nach Niedersachsen über - heute wird an mehr als 3900 Orten die Geschwindigkeit gemessen - zum ersten Mal beteiligen sich auch Niedersachsen und die Niederlande

Meldung der Polizei: Nur rund 3,5 Prozent der Autofahrer waren zu schnell
Polizeipräsidentin Heike Fischer ist mit dem ersten Blitzmarathon in Niedersachsen äußerst zufrieden. "Die Kolleginnen und Kollegen haben einen tollen Job gemacht, die Autofahrer sind zum weit überwiegenden Teil sehr umsichtig gefahren und die Medien haben uns geholfen, Raserei als Todesursache Nr. 1 auf deutschen Straßen zu thematisieren." Den Angaben der Polizeidirektion Osnabrück zufolge wurde zwischen Teutoburger Wald und Nordseeküste die Geschwindigkeit von 15.587 Fahrzeugen gemessen. Knapp 520 davon waren zu schnell unterwegs. Das sind 3,33 Prozent. Laut Fischer zeigen Erfahrungen aus NRW, dass sich diese Quote noch weiter verringern l&au ml;sst. Daran will die Polizeidirektion Osnabrück weiter arbeiten.
"Der Blitzmarathon passt genau in unsere Verkehrssicherheitsinitiative 2020. Dabei geht es neben der Unfallursachenforschung auch um Aufklärung und Überwachung. Und genau hier setzt der Blitzmarathon an", so Fischer. Die Polizeipräsidentin legt dabei Wert darauf, dass ihre Beamten vor allem an Unfallschwerpunkten gemessen haben und appelliert an die Autofahrer, sich auch noch morgen und in den kommenden Wochen an diese Stellen zu erinnern. Nicht nur, weil die Polizei dort öfter misst und zu schnelles Fahren dort teuer werden kann, sondern weil diese Stellen auch unfallträchtig sind. "Wir setzen darauf, dass die Lernkurve nach oben geht und der Fuß vom Gas runter."
Trotzdem gab es ein paar wenige Unbelehrbare. Im Bereich Nordhorn ist ein Autofahrer innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 93 statt 50 km/h geblitzt worden und in der Nähe von Osnabrück ergab die Messung in einer 70er Zone einen Wert von 121 Km/h. Das so Fischer, sind Todesraser, zum Glück sind das Ausnahmen, aber da gibt es nur noch eins: Fahrverbot.