© Thomas Lindemann (Standort Harpstedt (NI))
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Nur Beobachten, nicht Anfassen!

Achtung giftig: Die Ölkäfer sind wieder unterwegs - ihr hochwirksames Gift führt zu starken Hautreizungen, beim Verschlucken besteht Lebensgefahr - die friedvollen Tiere sind bedroht und stehen unter Naturschutz

Jetzt im Frühjahr kann man sie mit etwas Glück wieder sehen: die Ölkäfer. Ihre Larven schlüpfen zwischen März und Mai als Käfer, weshalb man sie besonders in den Monaten April und Mai sehen kann. Die ausgewachsenen Käfer leben dann lediglich einen Monat. Der Bestand der Ölkäfer ist gefährdet, deshalb stehen sie unter Naturschutz und dürfen nicht getötet werden. Wer das Glück hat einen Schwarzblauen oder Violetten Ölkäfer zu sehen, sollte aber vorsichtig sein, denn sie besitzen ein für Warmblüter hochgradig wirksames Gift: das Cantharidin. Wenn das Tier sich bedroht fühlt, sondert es dieses über seine Kniegelenke als kleine ölige Tropfen ab, daher auch der Name Ölkäfer. Das Gift kann bereits in kleinen Mengen zu starken Hautreizungen führen, beim Verschlucken des Käfers besteht Lebensgefahr. Deshalb kommt es auch immer wieder dazu, dass Spielplätze geschlossen werden, wenn dort Ölkäfer auftreten, um die Kinder vor Hautkontakt mit ihnen zu schützen. Allerdings sind laut dem NABU in Deutschland bislang keine tödlichen Vergiftungen von Menschen oder Haustieren bekannt. Ölkäfer sind friedvolle Tiere, die den Menschen nicht direkt aufsuchen und angreifen, sondern ihr Gift nur zur Verteidigung einsetzen. Deshalb sollte man die faszinierenden Tiere nur mit Abstand beobachten und auf keinen Fall anfassen. Schwarzblaue Ölkäfer können über 3 cm groß werden, sie lieben Wärme und Trockenheit und kommen besonders an Wald- oder Wegrändern und auf Trockenrasen vor.

Infolinks: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/27315.html , https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/schadlingsbekampfung/weitere_themen_der_schadlingsbekampfung/olkafer-223008.html 

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